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aus aktuellem Anlass, ein bißchen was Informatives: Ich war über die Pfingstfeiertage in Dresden, hier ein paar Impressionen aus einer Stadt die mich sehr überrascht hat:
Im positiven Sinne…
Die sächsische Hauptstadt hat mich vor allem durch die Freundlichkeit ihrer Bewohner und der lässigen Art beeindruckt. Der Saxe ist ganz schön nett! Ich gebs ja zu, beim Anflug auf Leipzig kam mir sofort der eh schon verjährte „Maschendrahtzaunhit“ (und weils ganz so schlimm ist, zumindest eine jazzige version unter TVTotal in den Sinn und ich musste erst mal ordentlich schmunzeln. Ne,ne, aber der Saxe hat eine Lässigkeit mit der er durchs Leben schreitet, die find ich super. Oder wir hatten einfach nur Glück und trafen lauter nette Leute. Neben dem obligatorischen Besuch in der Frauenkirche, die ja ein besonderes, bzw. das markanteste Merkmal Dresdens ist, stand auch ein Besuch in der Oper an. (Tannhäuser von Wagner, wen es interessiert!)
Seit dem 30. Oktober 2005 überragt die Dresdner Frauenkirche wieder das Dresdner Stadtpanorama. Der Wiederaufbau der Frauenkirche ist ein eindrucksvolles Symbol internationaler Versöhnung nach dem zweiten Weltkrieg. Dresden wurde ja zu Ende des 2ten Weltkrieges total zerbombt und eine Vielzahl historisch wertvoller Bauten zerstört. Zu Zeiten des Kommunismus war oder wollte man kein Geld für den Aufbau dieser Kirche zur Verfügung stellen und auch später wurde oft über den Entschluss die Kirche wiederaufzubauen heftig diskutiert. Kein Wunder, bei den enormen Kosten! Die einen meinten, ihre Reste sollten wohl als Mahnmal für die Zerstörung des Krieges dienen, doch schließlich entschied man sich doch für den Neubau.
Die Weihe der Kirche erzielte weltweite Aufmerksamkeit. Seitdem haben über zwei Millionen Menschen die Frauenkirche besucht. Irgendwie schräg anzuschauen so eine „wiederaufgebaute“, auf „alt“ gemachte Kirche. Innen soll sie ja ganz schlicht sein….
egal, das weitere große highlight war der besuch der semperoper in dresden. viele werden ein unbewusstes bild von der semperoper im kopf haben: die radeberger brauerei (view this nice clip here: http://www.radeberger.de/) hat nämlich die semperoper als ihr werbesujet auserkoren. die werbung ist oft im deutschen privatfernsehen vor fußballspielen zu sehen…na? Hats „klick“ gemacht? Wenn nicht, einfach einen Blick im vorangegangenen link drauf werfen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, und über Biergeschmack erst recht, auch kommt das Radeberger nicht direkt aus Dresden sondern einem Vorort namens…. na was glaubt ihr…Radeberg!
Geographie und Atmosphäre Dresdens werden gleichermaßen vom Fluss geprägt der durch sie hindurchfließt, nämlich der Elbe . Die Elbe formte das ausgedehnte Tal, in dem sich das Dresdner Stadtgebiet befindet. Zum Fluss hin orientierten sich die wichtigen Bauten der alten sächsischen Residenz. Heute prägt der Naturraum der Elbauen und -hänge wesentlich die hohe Lebensqualität der Stadt. Elbauen, das hat ein bißchen was von Herr der Ringe, oder? Auf alle sind diese total nett anzusehen und man kann elendslang den Fluß entlang spazieren. Samstags findet an der Carolabrücke glaub ich immer ein Flohmarkt statt, wo man mit ein bißchen Glück Raritäten aus DDR Zeiten finden kann.
Was in Dresden auch noch auffällt ist die extrem hohe Dichte an Villen. Generell ist die Stadt sehr großzügig angelegt, es gibt riesige Luxusvillen aber auch total verfallene, weil bis dato, also praktisch seit dem Fall der Mauer die Besitzverhältnisse noch nicht geklärt sind, und wer steckt schon Unsummen in ein Objekt das er später vielleicht gar nicht sein Eigen nennen kann.
So, das wars fürs erste…;-)



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